Hitze im Sommer: Tipps für Ihr Nervensystem

Endlich Sommer! Die Sonne scheint, die Bergstraße blüht auf – wir alle freuen uns über das schöne Wetter. Aber Hand aufs Herz: Die Hitze kann uns manchmal ganz schön zu schaffen machen. Gerade in der Neurologie merken wir, dass viele Patienten bei den aktuellen Temperaturen sensibler reagieren als sonst.
Warum macht uns die Hitze manchmal „nervös“?
Unser Körper leistet bei Hitze Schwerstarbeit, um uns kühl zu halten. Wenn das Nervensystem ohnehin schon etwas belastet ist – zum Beispiel durch Migräne, MS oder einfach einen niedrigen Blutdruck –, ist das oft eine zusätzliche Herausforderung. Typische Gäste im Sommer sind dann Schwindel, Konzentrationslücken oder ein Kribbeln in den Händen und Füßen, das bei Hitze einfach deutlicher spürbar ist.
Drei kleine Tipps für Sie:
• Richtig trinken: Das klingt banal, ist aber wichtig. Wasser ist super, aber wenn Sie viel schwitzen, freut sich der Körper auch über eine kleine Portion Elektrolyte (z. B. in einer Apfelschorle mit einer Prise Salz).
• Abkühlung to go: Wenn der Kreislauf schwächelt, hilft ein kühler Lappen an den Handgelenken oder im Nacken oft schneller als alles andere.
• Antizyklisch bewegen: Verschieben Sie das Sportprogramm oder anstrengende Erledigungen in der Mittagshitze lieber auf den frühen Morgen oder den entspannten Abend.
Wann wird es Zeit, einmal bei uns vorbeizuschauen?
Die meisten Beschwerden bei Hitze sind harmlos und legen sich, sobald es wieder abkühlt. Aber: Wenn Sie unsicher sind oder Symptome wie Sprachstörungen, plötzliche Lähmungserscheinungen oder eine ungewohnte, starke Verwirrtheit bei sich bemerken, nehmen Sie das bitte ernst und warten Sie nicht ab.

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