rTMS: Neue Impulse bei Depression, Burnout und Fatigue

Erschöpfung, fehlender Antrieb, gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Schlafstörungen, Grübeln, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl, mental wie ausgebremst zu sein – solche Beschwerden können bei Depression, Burnout oder Fatigue auftreten und den Alltag erheblich beeinträchtigen.

Neben Medikamenten, Psychotherapie, Bewegung und Veränderungen im Alltag gibt es heute auch moderne neurostimulatorische Verfahren. Eines davon ist die repetitive transkranielle Magnetstimulation, kurz rTMS.

Wie funktioniert rTMS?

Bei der rTMS werden bestimmte Bereiche des Gehirns von außen durch kurze magnetische Impulse stimuliert. Ziel ist es, die Aktivität neuronaler Netzwerke gezielt zu beeinflussen.

Die Behandlung ist nicht invasiv, benötigt keine Narkose und wird ambulant durchgeführt. Während der Sitzung bleibt man wach und kann anschließend direkt wieder in den Alltag zurückkehren.

Wann kann rTMS sinnvoll sein?

Am besten untersucht ist rTMS bei depressiven Erkrankungen. Gerade wenn Medikamente nicht ausreichend helfen oder nicht gut vertragen werden, kann die Behandlung eine zusätzliche Option sein.

Auch bei Burnout, ausgeprägter Erschöpfung und Fatigue können sich ähnliche Symptome zeigen. Hier ist zunächst wichtig zu klären, woher die Beschwerden kommen und ob beispielsweise depressive Symptome eine Rolle spielen.

Fatigue kennen wir unter anderem auch bei neurologischen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose. Neurostimulation wird hier ebenfalls wissenschaftlich untersucht, die Datenlage ist jedoch noch weniger eindeutig als bei Depression. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite: www.rtms-praxis.de

Unsichtbare Symptome ernst nehmen

Erschöpfung, Brain Fog und fehlender Antrieb sieht man einem Menschen oft nicht an. Trotzdem können sie den Alltag und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Moderne Neurologie bedeutet für mich deshalb auch, diese Symptome ernst zu nehmen und individuelle Behandlungswege zu finden.

rTMS kann dabei ein moderner Baustein sein. Ob die Behandlung im persönlichen Fall sinnvoll ist, klären wir individuell im ärztlichen Gespräch.